Gemeinde Waldachtal

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Anpflanzungen beleben und verschönern das Ortsbild und tragen zur Verbesserung der Lebensräume für Mensch und Tier bei. Leider können durch Anpflanzungen aber auch Gefahrensituationen hervorgerufen werden.
Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, müssen die am Straßenrand beteiligten Personen und Fahrzeuge die öffentlichen Straßenflächen ungehindert benutzen können. Öffentliche Straßenfläche in diesem Sinne ist nicht nur die Fahrbahn selbst, sondern auch die Geh- und Radwege. Durch hereinragende Anpflanzungen kann eine Gefährdung der Verkehrsteilnehmer eintreten, z. B. dann, wenn ein Fußgänger aus diesem Grund auf die Fahrbahn ausweicht. Im Interesse der Verkehrssicherheit sind die Bepflanzungen auf das notwendige Maß zurückzuschneiden.


Ganzjährig müssen folgende lichte Räume frei bleiben: 4,50 m über der gesamten Fahrbahn 2,50 m über Rad- und Gehwegen.


Daneben dürfen auch Verkehrszeichen nicht verdeckt werden. Die Anpflanzungen sind so zurückzuschneiden, dass das Verkehrszeichen von den Verkehrsteilnehmern stets rechtzeitig wahrgenommen werden kann.


Straßenlaternen sind oft durch Äste und Blätter aus Privatgrundstücken derart eingewachsen, dass deren Leuchtkraft beeinträchtigt ist. Auch hier gilt, dass die Baumäste so zurückzuschneiden sind, dass die Straßenlaterne in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt ist.
Weiter bitten wir, die auf den Grundstücken entlang von Gehwegen angepflanzten Sträucher und Hecken bis auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden, sodass diese weder auf die Fahrbahn noch auf die Geh- bzw. Radwege hinausragen. Gleichermaßen sind diese Einfriedungen bis zur zulässigen Höhe, die sich grundsätzlich aus den Bestimmungen des jeweiligen Bebauungsplans ergibt, zurückzuschneiden. Ebenso ist an Kreuzungen und Einmündungen auf die Freihaltung der Sichtdreiecke zu achten.


Die Auslichtungen sind so vorzunehmen, dass Teile der Bäume, Hecken und Sträucher auch dann nicht in das Lichtraumprofil hineinragen, wenn sie durch Regen oder Schnee ihre Lage oder Stellung verändern. Die Auslichtung soll aus Naturschutzgründen im Zeitraum von Oktober bis Februar in der Weise vorgenommen werden, dass das Lichtraumprofil ganzjährig gewahrt bleibt. Von dieser Zeitbeschränkung ausgenommen sind forstwirtschaftliche Arbeiten, Form- und Pflegeschnitte an Bäumen und Hecken, Obstbäumen, Beeren- und Ziersträuchern, bei denen der jährliche Zuwachs zurückgeschnitten wird. Ebenfalls Gehölzrückschnitte zur Freihaltung von Straßen und Gehwegen.

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